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Im Mittelpunkt der experimentellen wie der theoretischen Studien dieses Buches steht das Problem der frühkindlichen Objektbeziehungen und ihrer Entwicklung. Die sorgfältigen, umfassenden Experimente von Spitz nahmen ihren Ausgang von verschiedenen Wiener Studien, besonders der von E. Kaila (1932) über die Reaktionen des Kleinkindes auf das menschliche Gesicht, der von H. Durfee und K. Wolf (1933) über die Entwicklung von Heimkindern im ersten Lebensjahr; der von R. Ripin und H. Hetzer (1930) über die Anfänge des Lernens bei Säuglingen in der Stillsituation; der von O. Rubinow und L. Frankl (1934) über Wahrnehmung von Objekten, die Reaktionen des Säuglings in der Stillsituation, von L. Frankl 1963 neu herausgegeben; und endlich von meinen Beobachtungen und Studien, gesammelt in „Kindheit und Jugend“ (deutsch 1928, 4. Auflage 1967) und in „The First Year of Life“ (1930). Außerdem benützte Spitz die von H. Hetzer und K. Wolf ausgearbeiteten „Baby-Tests“ (1928).
Spitz führte dann in New York seine Studien auf breiter Grundlage fort und erweiterte die ursprünglichen Versuche, die hauptsächlich zur Gewinnung normativer Daten unternommen worden waren, um scharfsinnige Beobachtungen zur Pathologie des Kleinkindes.
Als Dr. René Spitz 1935 für ein Studienjahr an die Universität Wien kam, äußerte er den Wunsch, meine Methoden der Beobachtung und des Experimentierens mit Kleinkindern zu. lernen und anzuwenden; er betonte aber auch von Anfang an, daß er seine Befunde in Begriffen der psychoanalytischen Entwicklungstheorie ausarbeiten werde.
Interessanterweise nennt Anna Freud in ihrem Vorwort zu dem Buch dieses eine „eingehende und sorgfältige Beschreibung des emotionalen Austausches zwischen Müttern und ihren Kleinkindern“ (S. 7). Das heißt also, daß dies ein Buch über frühkindliche Objektbeziehungen ist, so wie sie sich nach der Ansicht von Spitz unter dem Einfluß der Mutter-Kind-Beziehung und innerhalb dieser Beziehung entwickeln. Da Spitz von dieser vorgefaßten Annahme über die