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Wie R. Spitz in seiner Entgegnung auf meine Besprechung seines Buches betont, handelt es sich um so grundsätzlich wichtige und für alle Erforscher der menschlichen Entwicklung so interessante Probleme, daß es, wie ich hoffe, gerechtfertigt erscheint, wenn ich der Diskussion ein weiteres Wort anfüge. Dieses kurze Wort ist für die definitive Klarstellung meiner theoretischen Grundposition nötig, weil diese nicht die extrem nativistische ist, als welche R. Spitz sie darstellt.
Korrekt ist, daß zur Zeit meiner Wiener Arbeiten Reifung und Entwicklung von mir nicht genügend unterschieden wurden und daß, wie ich in meinem Referat (Seite 2) betonte, ich den Einfluß modifizierender Umwelteinflüsse unterschätzte. Dies trifft jedoch nicht mehr zu auf den Zeitpunkt, zu dem ich die vorangehende Buchbesprechung schrieb. Wie ich in verschiedenen neueren Arbeiten, auch in dem halbpopulären Buch „Psychologie im Leben unserer Zeit “, hervorhob, sehe ich heute die Entwicklung des Individuums beginnend im Moment der Konzeption als eine durch das Ineinanderwirken von angeborenen Dispositionen und Umgebungseinwirkungen bedingte an.
Es kann sich demnach nur darum handeln, welches, genau genommen, die vorgegebenen Faktoren sind, die in diesen Prozeß der Interaktion eintreten. Und hier besteht nun der große Unterschied zwischen R. Spitz und meiner Auffassung. Die in seiner Theorie vorgegebenen Handlungskomponenten, das Es, Ich und Überich, disponieren das Individuum zu verschiedenen Reaktionen auf die Umwelt, unter deren Einfluß es seine Wahrnehmungswelt aufbaut.
Die in meiner Theorie vorgegebenen Faktoren der Intentionalität eines Selbst, das vermittels der Bedürfnisbefriedigung, selbstbeschränkender Anpassung, schöpferischer Expansion und Aufrechterhaltung innerer Ordnung auf Selbstverwirklichung und Erfüllung hinstrebt, disponieren zu aktiver Wirksamkeit in der Umwelt. Der Aufbau der Wahrnehmungswelt ist ein Teil dieser Wirksamkeit.
Diese letztere Tatsache wird besonders deutlich in Exper