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Mit den drei Arbeiten über die Auswirkung der Ichpsychologie auf die psychoanalytische Behandlungstechnik hatten sich die Verfasser, die Aufgabe gesetzt, die damalige Technik dem neuen Stande der Theorie anzupassen. Diese Theorie war vor allem von Hartmann in seiner 1939 erschienenen Arbeit „Ich-Psychologie und Anpassungsproblem“ untermauert worden. Die drei für die psychoanalytische Therapie wichtigen Arbeiten werden hier zum erstenmal in deutscher Sprache vorgelegt. Durch die aus dem Jahre 1966 stammende Arbeit von Gertrude Blanck wird diese Entwicklung auf den neuesten Stand geführt. Die Verfasserin betont die überragende Funktion des Ichs bei der Erforschung von Kindheitserinnerungen in der Analyse mit der erstrebten Regression. Hatte doch Freud schon 1921 bei seiner Entdeckung des Ichs erkannt: „Bewußt werden kann nur, was schon einmal bewußte Wahrnehmung war. …“.
Ichpsychologie, sagt Heinz Hartmann, heißt Erweiterung des Gesichtsfeldes. Diese Erweiterung geht von der „Oberfläche“, vom bewußtseinsnahen Material aus; technisch bedeutet dies, daß in der Behandlung von Deutungen ausgegangen wird, die das Ich des Patienten akzeptieren und verarbeiten kann.
Die Entwicklung der Ichpsychologie seit Sigmund Freud über Anna Freud, Hartmann, Kris, Loewenstein, Spitz u. a. m. wurde von vielen Autoren ausführlich beschrieben, vor allem von Rapaport. Es würde den Rahmen dieser Einführung überschreiten, die Entwicklung im einzelnen nachzuzeichnen. Aber auf einen Punkt möchten wir hinweisen: Das Ziel, das der Psychoanalytiker mit seinem Patienten anstrebt, hat durch die Theorie der Ichpsychologie eine entscheidende Modifizierung erfahren. Während die „ältere“ Technik sich vieler Deutungen bediente, die autoritär und suggestiv wirken mußten, vermeidet die ichpsychologische Deutungstechnik ein solches Vorgehen und versucht im Gegenteil, von allem Anfang an den Patienten in seinen Ichfunktionen zu stärken, ihn zu echter Autonomie zu führen. Das braucht mehr wöchentl