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In einer seiner letzten Arbeiten schrieb Freud (1937), seiner Meinung nach sei es ziemlich klar, auf welche Weise die psychoanalytische Technik ihre Ziele erreichte; man sollte daher eher fragen, welchen Hindernissen diese
Therapie begegnet. Es sind jedoch in der analytischen Literatur noch viele Punkte nicht nur über die Praxis, sondern auch über die Theorie der Technik strittig. Wir werden erörtern, was diese Abweichungen bedeuten, und zu welchen Unterschieden in der theoretischen oder praktischen Auffassung wir sie zurückverfolgen können.
Der Fortschritt in der Entwicklung der Analyse beruht zweifellos in der Hauptsache auf klinischen Entdeckungen; jetzt jedoch, da die Analyse mündig geworden ist, sind wir uns auch der einander fördernden und voneinander abhängigen Rollen von Technik und Theorie klarer bewußt geworden. Rückschauend können wir sagen, daß die analytische Technik auf den einzelnen Stufen ihrer Entwicklung auf verschiedene Weise angewandt wurde, nicht nur für die unmittelbaren therapeutischen Zwecke, sondern auch zur Bestimmung des möglichen Beobachtungsbereichs — zum Tatsachenfinden im allgemeinen. Theoretische Begriffe haben auf verschiedenen Stufen und auf verschiedene Weise dazu beigetragen, die Organisierung der beobachteten Daten zu erleichtern (und überhaupt die Tatsachen zu sehen) sowie die Genauigkeit und Wirksamkeit der Technik zu fördern. Im Zuge der Entwicklung kam es zu einer mehr oder minder vollständigen Integration der klinischen, technischen und theoretischen Elemente, zu einem Zustand gegenseitiger Beeinflussung. Ungenaue theoretische Begriffe und unvollständige Einsicht führen zu fehlerhafter Technik, und es gibt viele Beispiele von Verhaftung in technischen Fehlern, die zu Verzerrungen und Fehl