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Die Zeitschrift „The Psychodelic Review“ wurde 1963 gegründet. Sie vertritt den Standpunkt einer Gruppe, welche glaubt, daß halluzinogene Drogen eine wohltuende und allgemein belebende Wirkung ausüben. Der Ausdruck „psychodelic“ ist ein Propaganda-Euphemismus, den die Gruppe erfunden hat; er bedeutet „mit der Seele erkennend“ und drückt somit eine recht optimistische Vorstellung über die Wirkung dieser Drogen aus. Der vorliegende Band enthält eine Auswahl aus den vier ersten Nummern der Zeitschrift und umfaßt klinische Berichte über subjektive Erlebnisse, philosophische Ausführungen und Rechtfertigungen des Einnehmens von Rauschdrogen, Anthropologisches über Rauschmittel, den Artikel eines von einer schizophrenen Erkrankung Genesenen, der seine persönlichen Ansichten über Halluzinogene, Psychiater und die Welt im allgemeinen entwickelt, Botanisches, einen Artikel, in welchem berichtet wird, welche Erleichterung eine Psychotherapie durch gleichzeitige Verabreichung von Halluzinogenen erfährt, nebst den juristischen Problemen, die damit verbunden sind, und schließlich die Behauptung, Rauschdrogen führten zu religiösen Erlebnissen.
Wie wirken diese Drogen? Die Halluzinogene greifen gewisse seelische Funktionen an, die nach klinischen und experimentellen Beobachtungen wahrscheinlich ihren Sitz in den Schläfenlappen haben. Es handelt sich um Steuerungsfunktionen, welche die durch die Sinneswahrnehmungen einströmenden subjektiven Eindrücke regulieren