You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Es handelt sich um eine Sammlung vieler kleiner Aufsätze, die hauptsächlich von den psychiatrischen Mitarbeitern des Vermont State Hospital stammen und in denen über Camps für schwierige Kinder, Nachbarschaftshilfe für „multi-problem families“, hausärztliche Nachkontrolle von Patienten, die aus psychiatrischen Kliniken entlassen wurden, „offene“ psychiatrische Anstalten und andere Möglichkeiten der Rehabilitierung von seelisch oder geistig Erkrankten auf Gemeindeebene berichtet wird. Das Buch ist nur auf dem Hintergrund jenes rührigen protestantischmittelständischen Reformbestrebens zu verstehen, der sich in den USA deswegen so stark auf Gemeindesozialarbeit konzentriert, weil die sozialpolitischen Institutionen auf bundesstaatlicher Ebene so schwach entwickelt sind. Dem vielen guten Willen, das Problem geistiger Erkrankungen zu bewältigen, stehen nicht allein „limited resources“ entgegen, sondern fehlende theoretische Konzeptionen.