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Die beiden Bände informieren über die Entwicklung der Psychologie: sie ist in erster Linie naturwissenschaftlich orientiert. Deutlich zeigt das ganz auf Behaviorismus abgestimmte Buch von Flynn und Garber nicht nur den hohen Differenzierungsgrad der Test- und Lernpsychologie, sondern es spiegelt auch den gesellschaftlichen Hintergrund dieser Entwicklung, wenn es im Kapitel „Measuring Noncognitive
Variables“ eine Arbeit über „Psychiatric Evaluation of Candidates for Space Flight“ bringt. Gleichwohl gibt es Anknüpfungspunkte für die Psychoanalyse, z. B. wenn es um „internalization“ (196 ff.), d. h. emotionales Lernen geht. Gerade die Operationalisierung ursprünglich psychoanalytischer Konzepte ist geeignet, dem Analytiker ein Problembewußtsein für seine Methode zu verschaffen: Was an Historischem, an Gesellschaftlichem in sein Erklärungssystem eingegangen ist, vermag man durch die Konfrontation mit dieser zeitlos sich gebenden experimentellen Psychologie gut auszumachen. Übrigens hielten die Herausgeber weder eine ausführliche Bibliographie am Schluß des Bandes noch in den einzelnen Kapiteln für notwendig; bedauerlicherweise fehlen auch Stichwort- und Namensverzeichnis, so daß diese Aufsatzsammlung nicht beanspruchen kann, eine gute Einführung oder gar mehr für eine behavioristische Test- und Lernpsychologie zu sein.
Helson und Bevan hingegen haben diese ausgezeichnete Einführung in die Entwicklungstrends der zeitgenössischen Psychologie mit dem adäquaten wissenschaftlichen Apparat zuwege gebracht. Die Herausgeber versprechen nichts Enzyklopädisches, aber in 14 Kapiteln setzen sie entscheidende Akzente. Interessant ist, in welcher Weise die Psychoanalyse hier verarbeitet ist. Spitz z. B. wird weder im sozialpsychologischen Kapitel unter „Sozialisationsprozeß“ erwähnt noch unter der Überschrift „Unusual Environment“, wo auch Bettelheim fehlt, obgleich dort L. Kubie und Goldfried zitiert werden. Raum gewährt wird der Psychoanalyse nur bei „Personality Theory“ und „The