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Im Hinblick auf die Indikation zu einer psychoanalytisch orientierten Therapie richtete sich unser Augenmerk besonders darauf, ob sich testpsychologisch mit Hilfe des Rorschach-Tests unterschiedliche Aspekte im Selbst- und Körpererleben ergeben, wenn man die Klecksgebilde als eine Darstellung der unbewußten Selbstrepräsentanzen, der Objektrepräsentanzen oder der Repräsentanz konflikthafter Objektbeziehungen ansieht. Auf die entsprechenden üblichen Interpretationsmöglichkeiten, die sich aus der Analyse der quantitativen Daten, des Inhaltes und des Verlaufs ergeben, soll hier nicht weiter eingegangen werden. Als eine Bereicherung der quantitativen Datenanalyse wurde von uns die von S. Fisher und S. Cleveland ausgearbeitete Signierung von „Barrier“ und „Penetration“ in ihrem Buch „Body Image and Personality“ (1958) angesehen. Sie bezieht sich auf den Inhalt und dabei vor allem auf Abgegrenztheit oder Durchlässigkeit der wahrgenommenen Menschen, Tiere oder Dinge. Fisher und Cleveland stellen für diese Signierung bestimmte Regeln auf, die von uns etwas abgewandelt wurden, da wir zu der Ansicht gekommen waren, daß die verschiedenen Dimensionen der Penetration und der Penetrierbarkeit nicht klar getrennt seien. Um Unklarheiten in der Terminologie zu vermeiden, wählten wir den Begriff „Grenze“ (Gr) für die Penetrierbarkeit, bzw. die Barriere und den Begriff „Einwirkung“ (E) für die Penetration, ihre sichtbaren Folgen oder ihr deutliches Bevorstehen. Beide Dimensionen wurden unterteilt: Gr hinsichtlich Vorkommen und Stärke der Grenzen von Gr 0 (kein Bezug der Antwort zu der Dimension Gr) über Tendenz zu Gr +, Gr + 1, Gr + 2 zu Gr + 3 (stärkste Grenze) und entsprechend Gr—bis Gr—3 für Diffusion.
Ein Beispiel für Gr + 3 wäre eine Höhle aus Eis und Schnee; ein Beispiel für Gr—3 eine Wolke oder Nebel.
E beurteilten wir nach Vorkommen und Art der Einwirkung, wobei wir die Art der Einwirkung in konstruktive (Ek), d. h. lustvoll erlebte und willkommene, und destruktive (Ed), d. h. an