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Der Autor dieser Arbeit, die 1937 erstmals1 erschienen ist, wurde am 13. Mai 1943 wegen seiner Zugehörigkeit zu einer Widerstandsgruppe in der Berliner Strafanstalt Plötzensee hingerichtet2. Die „Psyche“ nimmt die fünfundzwanzigste Wiederkehr seines Todesjahres zum Anlaß, seiner ehrend zu gedenken. Wir danken Herrn Dr. W. Kemper, Berlin, daß er uns darauf hingewiesen hat.
Rittmeister wurde 1898 geboren; er entstammt einer weltoffenen Hamburger Kaufmannsfamilie. Schon als Medizinstudent interessierte er sich für Psychotherapie, wurde folgerichtig Psychiater und kam während seiner Arbeit im Züricher „Burghölzli“ auch mit dem Kreis um C. G. Jung in Berührung. 1937 begann er eine Ausbildung am gleichgeschalteten „Deutschen Institut für psychologische Forschung und Psychotherapie“ in Berlin; er entschied sich dort für die verfemte, von einer unter einem Decknamen arbeitenden Gruppe („Arbeitsgruppe A“) getragene Psychoanalyse. Er wurde später ärztlicher Leiter der psychotherapeutischen Poliklinik dieses Instituts. Gerade die vorliegende Arbeit zeigt, wie sehr psychoanalytisches Denken und politisches Bekenntnis bei Rittmeister eins waren.