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Herr Professor Dr. Wolfgang Hochheimer hat sich entschlossen, sich mit Beendigung des XXII. Jahrgangs von der Mitherausgeberschaft, die er seit 1955 innehatte, zurückzuziehen. Seit Jahren bedrängen ihn vielfältige Verpflichtungen, die es ihm immer schwerer machten, unserer Zeitschrift jenes Maß von Arbeit zu widmen, das mit der Herausgeberschaft verknüpft ist.
Unsere Zeitschrift ist Herrn Professor Hochheimer dauernd für seine ideenreiche Mithilfe in den schweren Jahren des Aufbaus zu Dank verpflichtet. Wir hoffen, auch weiterhin auf seinen erprobten Rat rechnen zu dürfen, wenn es das Interesse der Sache, die er so lange mitgetragen hat, erfordert.
Im vergangenen Juni legten wir der PSYCHE eine Karte mit Fragen an die Bezieher bei, um Aufschlüsse über die Interessenstruktur unserer Leser zu gewinnen. Heute möchten wir den 215 Rücksendern danken, vor allem für eine Reihe von wertvollen Verbesserungsvorschlägen, die wir nach Möglichkeit in den kommenden Monaten realisieren wollen.
Das wird uns um so eher möglich sein, als die PSYCHE im neuen Jahr erstmals über einen hauptamtlichen wissenschaftlichen Redakteur, Herrn Helmut Dahmer, verfügen wird. Anstelle von Herrn Dr. Lutz Rosenkötter, der aus beruflichen Gründen ausgeschieden ist, aber seine regelmäßige Mitarbeit fortsetzt, und dem wir für alle bisherige Hilfe herzlich danken, ist zu unserer Freude Herr Professor Dr. Hermann Argelander in den Redaktionsstab eingetreten; ihre Mitarbeit haben ferner Frau Dr. Margarete Mitscherlich Nielsen und Herr Professor Dr. Horst Vogel zugesagt.
Den Wünschen unserer Leser Rechnung tragend, werden wir bemüht sein, die einzelnen Hefte der PSYCHE stärker zu strukturieren: Hinweise auf den Inhalt der jeweils folgenden Nummer zu geben, womöglich die Beiträge um eine bestimmte Fragestellung zu organisieren, den Rezensionsteil stärker zu gliedern und zu aktualisieren. Ausführliche Besprechungen psychoanalytischer Neuerscheinungen werden ab März durch eine fortlaufende Bibliographie ergänzt. A