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Im Erkenntnisprozeß des Psychoanalytikers werden drei Positionen unterschieden, die sich durch besondere Ich-Konfigurationen auszeichnen.
Die erste Position des Analytikers ist die des teilnehmenden, zuhörenden Beobachters; der Erkenntnisprozeß ist durch das Primat der freibeweglichen Aufmerksamkeit mit den dazugehörigen Ichfunktionen bestimmt. Diese Aufmerksamkeit erfaßt das weite Gebiet der verbalen und nichtverbalen Mitteilungen des Patienten vom unwillkürlichen Hinweis bis zur absichtlichen Aussage und erlaubt dem Analytiker, darauf mit kognitiven Handlungen zu reagieren.
Wenn der Analytiker in die zweite Position hinüberwechselt, in welcher er zum aktiven Partner seiner Patienten wird, ist seine Ich-Konfiguration durch das Primat derjenigen Ichfunktionen determiniert, die zur Herstellung eines verbalen Rapports dienen und die Erkenntnisprozesse in gesprochene Worte, die Probedeutungen in definitive Deutungen überführen.
In der dritten Position findet der Erkenntnisprozeß des Analytikers ohne direkten Kontakt mit dem Patienten statt, nämlich in der Zeit zwischen den analytischen Behandlungsstunden. Der Denkvorgang besteht in der Erforschung dessen, was sich in der Sitzung oder den Sitzungen ereignete, und die Ich-Konfiguration des Analytikers steht unter dem Primat der Ichfunktionen des Erinnerns, wobei die Bewertungen immer wieder vom Gedächtnis kontrolliert werden müssen.