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Dieses Vier-Autoren-Buch nennt sich untertreibend „Eine Einführung“. Nach Umfang und Komplexität der angebotenen Information dürfte es „Lehrbuch“ heißen.
Vom Herausgeber Loch stammen die Schilderungen der erkenntniskritischen Stellung der psychoanalytischen Theorie, der Methode, der fünf metapsychologischen Gesichtspunkte und des Abwehrbegriffs.
Allgemeine und spezielle Neurosenlehre beschreibt anschließend H. Roskamp, während die psychiatrischen Krankheitsbilder (im weitesten Sinne, inklusive Perversionen und Prostitution) von P. Kutter geschildert werden.
Im Abschnitt „Einführung in die Psychosomatische Medizin“ diskutiert H. Wesiack verschiedene Modelle der Leib-Seele-Beziehungen und wählt daraus die Konzepte Th. v. Uexkülls, welche auch dem Ref. als außerordentlich brauchbar und zukunftsträchtig erscheinen. Daß deren Übernahme eine Reihe von Modifikationen der herkömmlichen psychoanalytischen Theorie impliziert, wird indessen nicht klar formuliert. Diese Schwierigkeit scheint sich jedoch darin zu manifestieren, daß dieser Abschnitt weniger spezifisch psychoanalytische Information bietet.
Insgesamt empfiehlt sich das Buch nicht nur durch seinen Inhalt, sondern kann—wegen der zahlreichen Literaturhinweise—auch als Einstieg in die speziellere Literatur dienen.