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Hans Prinzhorns Buch „Bildnerei der Geisteskranken“ ist aufs neue herausgegeben worden. Es freut uns, wenn klassische Werke den Lesern wieder zugänglich gemacht werden.
Von Baeyer schrieb eine vorzügliche Einführung, aus der ich folgendes zitiere: „Trotz der Wandlung in der Betrachtungsweise und Interpretation der von Geisteskranken, insbesondere von Schizophrenen geschaffenen Bildwerke behauptet das Buch von Hans Prinzhorn seinen Platz im Grenzgebiet von Psychiatrie und Kunst, Krankheit und schöpferischem Ausdruck.“
Es scheint unnötig, den Inhalt des klassisch gewordenen Buches hier in großen Zügen wiederzugeben; ich möchte lediglich auf die Neuerscheinung aufmerksam machen.