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Übersicht: Es handelt sich um einen Beitrag zur bewußtseinspsychologischen, deskriptiven Triebpsychologie. Die großen Körperbedürfnisse spiegeln sich im Bewußtsein in Form von Antriebserlebnissen (Phänotriebe). Der Verfasser unterscheidet spontan auftretende von reaktiven Antrieben und drei im inneren Erleben vorfindliche Antriebsgruppen (reine Lustantriebe, Unlust-Lust-Antriebe, reine Unlustantriebe). Lust und Unlust, die regulativen Prinzipien des psychischen Geschehens, sind am — bisher theoretisch gegenüber triebmäßigen und intellektuellen Steuerungsfaktoren vernachlässigten — volitiven Entscheidungsgeschehen in vierfacher Hinsicht beteiligt. Eine Analyse der Willensdynamik zeigt, daß die „Stellungnahme des Ichs“ gegenüber kollidierenden Antrieben wesentlich darin besteht, durch eine Probeentscheidung zu ermitteln, welcher Impuls mit der allgemeinen Zielsetzung des Ichs (Glückssicherungsstreben) eher vereinbar ist, was ermöglicht, sich mit diesem zu identifizieren.