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Übersicht: Der Autor schlägt vor, unter der nosologischen Bezeichnung Dysmorphophobie psychoneurotische Symptome zusammenzufassen, denen die Vorstellung von der Häßlichkeit oder Mangelhaftigkeit des eigenen Körpers zugrunde liegt. An Fällen aus der Literatur und an zwei ausführlichen Falldarstellungen aus der eigenen Praxis demonstriert der Autor Erscheinungsform, Pathogenese und Verlauf der Erkrankung. Es handelt sich nicht um wirkliche Organminderwertigkeit, sondern um die Phantasie einer solchen. Leitsymptom ist die krankhafte Scham der Patienten. Inzestwünsche und entsprechende Kastrationsängste sind unbewußte Motivationen; es finden sich immer anal-urethrale Charakterzüge und Voyeurismus. Das Ich ist auf der Stufe der Körperallmacht fixiert.