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Nach langer Vorbereitung ist nun das Gesamtregister zu den gesammelten Werken Freuds endlich erschienen. Alle Psychoanalytiker, die Freuds Werke nicht nur lesen, sondern ständig mit ihnen arbeiten, werden aufatmen, weil erinnerte Zitate oder Bezeichnungen nun im Handumdrehen zu finden sind, während man früher Stunden damit zubrachte, in den siebzehn Bänden herumzusuchen. Wer verfügt schon über ein so unfehlbares bibliographisches Gedächtnis, daß er den Herausgebern, Anna Freud, dem jüngst verstorbenen Willi Hoffer und Lilla Veszy-Wagner als der unermüdlichen Autorin des Registers, aber auch dem Fischer-Verlag für das Riesenwerk nicht dankbar wäre! Endlich können jetzt die Zettel verschwinden, die man in den Gesammelten Werken bei den vielen Kollegen fand, die sich dieser Behelfstechnik zur Vorbereitung ihrer wissenschaftlichen Arbeiten und Vorlesungen bedienen mußten.
Das Gesamtregister ist in ein Hauptregister, das den Psychoanalytiker am meisten interessiert, und in dreizehn Sonderregister gegliedert. Auf diese Weise kommt es auch Lesern mit biographischen, literarischen und anderen Interessen zugute. Papier und äußere Aufmachung entsprechen den früher erschienenen Bänden. Die ersten Stichproben überzeugen vom Wert des Registers. Die vom Referenten kürzlich zitierte Hexenprobe des Schottenkönigs, nach der er lange suchte, ist jetzt auf Anhieb im Register der Anekdoten, Witze und Wortspiele zu finden. Auch die bekannte Stelle, an der Freud vom Denken als einem Probehandeln mit kleinsten Energiemengen spricht, ist mit Hilfe des Hauptregisters (S. 450) in Zukunft sofort greifbar. Die Behandlung der Angsttheorie in Vorlesungen ist in Zukunft ein leichtes: anhand des Hauptregisters (S. 36) sind alle Aussagen Freuds zur Angsttheorie ohne weiteres zu finden, und die Sorge um die Vollständigkeit der Zitate entfällt.
Ob der Registerband allen hochgespannten Ansprüchen gerecht werden kann, wird sich erst nach längerer Erfahrung herausstellen. Daß sich auf den über tausend Sei