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Übersicht: Spezifische Züge aktueller politischer Phänomene (Studentenbewegung etc.) lassen sich psychologisch als Reproduktionen unerledigter ödi-paler Konflikte verständlich machen. Für den demokratischen Dialog wie für die gewaltsame Revolution ist Erwachsensein nötig; beide haben weitaus bessere Erfolgsaussichten, wenn man kämpfen kann, ohne die Wirklichkeit verfälschen zu müssen, wenn man Freund und Feind unterscheiden kann, nicht unnötig zuschlägt und, wenn es nötig ist, treffsicher zuschlägt.
Das Problem der Aggressivität ist wesentlich ihre gesellschaftliche Strukturierung und Verwendung.