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Übersicht: Zunächst werden die gebräuchlichen Methoden zur Kontrolle von Psychotherapie-Resultaten vorgestellt und im Hinblick auf ihre Zuverlässigkeit diskutiert (Beurteilung anhand äußerer Kriterien, Fremdbeurteilung, Selbstbeurteilung). Aus der Kritik am herkömmlichen, lediglich an dem einzelnen Patienten — seiner Leistungsfähigkeit und seinem Wohlbefinden — orientierten Gesundheitsbegriff der Psychologischen Medizin wird dann die Forderung nach ergänzenden, sozialpsychologischen Kriterien der seelischen Gesundheit abgeleitet. Es kommt häufig zu Scheinheilungen durch Ausbildung von Abwehrmechanismen, die zwar den Patienten als weniger neurotisch erscheinen lassen, aber sein Familien- und Arbeitsmilieu belasten, weil sie es in die Krankheit einbeziehen.