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Der Titel signalisiert mit „Denken“ und „methodisch“, an welche Interessenten Schneewind sich wenden möchte: an Psychologen und andere Sozialwissenschaftler, die Aufmerksamkeit für das begriffliche Handwerkszeug der Psychologie aufwenden. Der Titel ist andererseits irreführend; was mit „methodisch“ in der Psychologie bezeichnet wird, betrifft weniger den von Schneewind vertretenen sprachlogischen Ansatz als jene Methoden, die bei der Strategie der Datenerhebung und . Datenauswertung mit Hilfe mathematisch formulierter Entscheidungslogiken angewendet werden.
Der sprachlogische Ansatz dieses Buches soll „allgemeingültige Bewertungskriterien für ein sinnvolles empirisches Arbeiten in der Psychologie liefern“. Seine Tauglichkeit wird an Beispielen aus der psychologischen Forschungspraxis demonstriert (S. 7). Mit seiner Analyse hebt Schneewind den Zeichencharakter der umgangssprachlichen und wissenschaftssprachlichen Ausdrücke hervor, indem er ein Kapitel für die Erläuterung der Repräsentationsfunktion und der Kommunikationsfunktion der sprachlichen Zeichen verwendet. Dies entspricht seiner Absicht, die Varianz im interpersonalen Gebrauch metasprachlicher Termini gering zu halten (S. 218). Durch die formalisierende Behandlung der wissenschaftssprachlichen Kategorien erhält diese Arbeit mittelbare Beziehungen zur Psycholinguistik und zur formalen Logik, ohne daß Schneewind die Absicht verfolgt, die wissenschaftstheoretischen Zusammenhänge mit diesen Gebieten darzustellen. Anhand von Beispielen erklärt er die Gegenstandsverankerung von Prädikationen durch Affirmationen und Negationen, desgleichen von Klassen, Begriffen und Termini, von Aussagen und Sachverhalten, von Konstrukten, Variablen und Theorien und stellt die Systematisierung der Beziehungen zwischen diesen Kategorien dar.
Den Nutzen eines derartigen metasprachlichen Ordnungsgefüges für den alltäglichen Anwendungs-, Forschungs- und Lehrbetrieb der Psychologie (und‘ der anderen empirischen Sozialwissenschaften) sieht