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Mit diesem Hinweis soll nicht etwa, dem Kulturteil des Ärzteblattes analog, einem in vielen Farben schillernden, doch isolierten Humanismus das Wort geredet werden, der die Funktion des sentimentalen, streng von ärztlicher Praxis getrennten „Menschlichen“ zu übernehmen in der Lage wäre. Ohnehin ließe mit Psychoanalyse nicht so sich verfahren; Wellershoff versteht es, den von ihr wissenschaftlich erfaßten Zusammenhang zwischen Triebschicksal und Gesellschaft nuancenreich zu formulieren.
Dem Analytiker schrumpft die Welt leicht auf die brüchigen und stellenweise blinden symbolischen Spiegel der Lebensgeschichten seiner Patienten; in der Routine alltäglicher Praxis gewahrt er darin oft nicht mehr, daß jene Sprünge und Skotome spezifisch eingerastete Verhältnisse von Individuum und Gesellschaft fixieren, die, durch Verdrängung aus dem Bewußtsein geschieden und so dessen