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Es handelt sich bei beiden Werken um unveränderte Nachdrucke der vorhergehenden Auflagen, welche bei „Kindheit und Jugend“ 1931 und bei „Das Seelenleben des Jugendlichen“ 1929 erschienen waren. Jeweils in einem Einleitungskapitel rechtfertigt die Autorin die unbearbeitete Neuauflage. Sie tut das mit dem Hinweis auf die historische Bedeutung der Werke. Der wissenschaftsgeschichtliche Standort ihrer Bücher ist Charlotte Bühler teilweise bekannt; sie sieht weiterführende und weitergeführte Entwicklungslinien. Allerdings möchte sie selbst am liebsten die Richtung festlegen, in welcher diese Entwicklungen zu verlaufen haben. Die neuhinzugefügten Einleitungskapitel lassen ein sehr ambivalentes Verhältnis zu den Ergebnissen der psychoanalytischen Forschung erkennen; zur kritischen Selbstreflexion des eigenen wissenschaftlichen Standpunktes in seiner historischen Bedingtheit wurden sie jedenfalls nicht verwendet.