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Ausgehend von Untersuchungen anderer Autoren über die Situation der Nachkriegsjugend, sucht der Verf. die neurotischen Störungen Jugendlicher mit ihren Kriegsschicksalen in früher Kindheit zu korrelieren. Als Unterlage dienen ihm zunächst Krankengeschichten von 1000 jugendlichen Patienten des Fachkrankenhauses für Psychogene Erkrankungen in Tiefenbrunn bei Göttingen aus den Jahren 1950 bis 1964, mit zu je 50% psychoneurotischen und psychosomatischen Störungen. Seit 1957/58 ergab sich eine eindeutige Zunahme der schizoiden und depressiven Neurosestrukturen, was der Autor rückblickend mit der existenziellen Verunsicherung der Mütter in der Kriegszeit in Zusammenhang bringt. Um diese These zu erhärten, wurden weitere Untersuchungen durchgeführt, und zwar wurden zehn unausgelesene Krankengeschichten auf ihre tiefenpsychologischen Befunde (Symptomatik,