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Der Autor legt eine umfassende Monographie über den Inzest vor, die sich keinen Aspekt des Themas entgehen läßt. Material aus Etymologie, Schöner Literatur, Ethnologie und Historie wird ebenso anschaulich referiert wie die Diskussion des Problems in der Humanwissenschaft des 19. und 20. Jahrhunderts; Freud und Parsons wird gebührender Platz eingeräumt. Kritisch beleuchtet wird, wie sich die theoretische Auseinandersetzung in den jeweiligen Strafrechtsnormen niederschlägt. Diese Ausführungen dienen als Einleitung zu einer eigenen Studie des Autors; an 78 Fällen untersucht Maisch familiensoziologische und psychologische Aspekte des Inzests; man könnte vermuten, daß Basismaterial, in erster Linie Akten und psychologische Tests, zu schmal ist, um die