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Übersicht: Kris knüpft an die Diskussion über Masturbation aus dem Jahre 1912 an und diskutiert Probleme, die sich, im Zusammenhang mit den Fortschritten, die in diesem Prohlembereich auf den Wegen der psychoanalytischen Rekonstruktion und der direkten Kinderbeobachtung erzielt wurden, ergeben haben. Verschiedene Auffassungen von der Funktion autoerotischer Aktivitäten im Spannungsbereich der Tendenzen zu sofortiger Triebabfuhr und Aufschub der Befriedigung werden im Hinblick auf die Ich-Entwicklung erörtert. Im Zentrum steht dabei die Interpretation der Autoerotik als einer Wendung von Passivität zu Aktivität (Selbststimulierung), der in der Entfaltung von Ichentwicklung und Objektbeziehungen größte Bedeutung zukommt. Fallgeschichten demonstrieren den Zusammenhang von Rhythmus und Autoerotik sowie von Frustration und zwanghafter Masturbation.