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Übersicht: Ausgehend von den Begriffen der psychischen Steuergröße, des Körperichs und des Körperschemas wird eine Reformulierang des Konversionsgeschehens unternommen und durch kurze Fallgeschichten illustriert. Prototyp einer psychischen Steuerung ist die Willkürbewegung. Das Körperich verfügt über Beweglichkeit und Gelenkigkeit; es bestimmt mittels der bewußten psychischen Steuergrößen die Bewegungen der anatomischen Gliedmaßen. Phantomgliedstörungen und Konversionssymptome bezeugen die Nicht-Identität von Körperich und Körperschema. Die Konversion ist dadurch gekennzeichnet, daß sich die Ichgrenze verschiebt, also Teile des beweglichen Leibes aus der ichhaften Selbstbeweglichkeit des Körperichs ausgegliedert werden. Von der Konversion ergriffene Leibteile bleiben dem Körperschema zugehörig und geraten unter die Herrschaft bewußter psychischer Steuergrößen, die ichfremd als „Gegenwille“ erlebt werden.