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Übersicht: Wesiack plädiert dafür, psychoanalytische Grundkenntnisse in jeder normalen medizinischen Ausbildung zu vermitteln, um so die traditionelle Kluft zwischen Psychoanalyse und praktischer Medizin zu schließen und der letzteren wieder zu selbständiger Bedeutung zu verhelfen. An typischen „Mischfällen„ aus der Alltagspraxis wird gezeigt, daß die beiden Modelle der naturwissenschaftlich-krankheitsorientierten Medizin und der klassischen Psychoanalyse in einem umfassenden psychosomatischen Vorstellungsmodell kombiniert werden müssen, wie es Th. v. Uexküll entwickelt hat. Ein solches diagnostisch-therapeutisches Modell könnte das Risiko von Fehldiagnosen, die — in Unkenntnis der Übertragungsmechanismen und der Konversionstheorie — zur Chronifizierung von Symptomen führen, beträchtlich einschränken.