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Übersicht: Der Autor schlägt vor, zwischen personorientiertem, auf einzelne Mißstände bezogenem Protest und dem auf die Totalität der Lebensverhältnisse bezogenen revolutionären Verhalten zu unterscheiden, und empfiehlt, das politische Verhalten von Angehörigen der Protestund Revolutionsbewegungen daraufhin zu untersuchen, welche psychischen Instanzen (in welcher Kombination) darin zum Zuge kommen. Nur ein reflektiertes Verhältnis auch zu den eigenen Kategorien kann den Psychoanalytiker bei solchen Untersuchungen vor Fehleinschätzungen bewahren. Der geschichtliche Fortschritt vollzieht sich nicht unbedingt auf Wegen, die — im Sinne der jeweils herrschenden Vernunft — als „rational“ gelten dürfen; aus verworrenen und abstrus erscheinenden Zielen und regressiven Verhaltensformen kann sich die Möglichkeit einer neuen Interpretation der sozialen Realität ergeben.