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Übersicht: Ziferstein beklagt den stoischen Rückzug der Psychoanalytiker auf ihre Privatpraxis inmitten einer Gesellschaft, die unter der Drohung gewaltiger innerer und äußerer politischer Explosionen steht. Er verwirft die üblicherweise zugunsten des Nicht-Engagements vorgebrachten Argumente (Wahrung der wissenschaftlichen Objektivität, Wahrung des analytischen Inkognitos, Gefahr der Ablenkung von der Konzentration auf intrapsychische Prozesse) als Rationalisierungen und verweist auf die Tradition der streitbaren Psychoanalyse zur Zeit von Freud. Er vermerkt, daß bei der Aufrechterhaltung des Status quo zwischen Herrschenden und Beherrschten sozialpsychologische Mechanismen eine entscheidende Rolle spielen, zu deren Auße kraftsetzung Psychoanalytiker einen wichtigen Beitrag leisten könnten. Abschließend werden Beispiele einer berufsspezifischen politischen Praxis im Umkreis der American Psychiatric Association vorgeführt.