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Studenten bilden eine Gruppe von Erwachsenen, die durch die Schulung ihrer intellektuellen Fähigkeiten einen hohen Grad geistiger Differenziertheit erreicht haben und in erheblicher sozial-ökonomischer Abhängigkeit leben müssen. Beide Bedingungen wirken auf die Persönlichkeitsentwicklung der Studenten ein und beeinflussen ihr partnerschaftliches Verhalten in Liebe und Sexualität, über das Kuiper in seiner Schrift „Liebe und Sexualität im Leben der Studenten“ berichtet. Die in diesem Zusammenhang relevanten Einstellungen und Verhaltensweisen werden allerdings nicht an Hand von empirischen Untersuchungen dargestellt. Vielmehr legt der Autor auf Grund seiner Erfahrungen bei der Beratung von Studenten eine Studie zur Phänomenologie von Gefühlsvorgängen und ihrer Problematik vor, die auf der Grundlage psychoanalytischer Konzeptionen psychologische Gegebenheiten und psycho-somatische Reaktionen aufzeigt und interpretiert. Mit dieser Studie wendet sich der Autor formal an Studenten, inhaltlich aber an alle Bevölkerungsgruppen. Das zeigen die Kapitelüberschriften: denn z.B. „Verliebtsein“, „Sexuelle Beziehungen vor der Ehe“, „Schuldgefühle“, „Unerwünschte Folgen sexueller Kontakte“, „Falsche Wahl und Fehlschläge“ sind keineswegs Probleme, die nur Studenten angehen.