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Es handelt sich um ein Separatum der „Confinia Psychiatrica“, dessen Beiträge drei Jahre nach ihrem Erscheinen bereits das eher historische Stadium der Entwicklung eines Wissenschaftszweiges widerspiegeln, der mit der Kennzeichnung „Hochschulpsychiatrie“ sicher nur ungenau getroffen wird, und auf dessen Vielschichtigkeit J.-E. Meyer, Göttingen, als Leiter der Podiumsdiskussion in seiner Einleitung hinweist.
P. Fahy, Dublin, berichtet über einen psychiatrisch geleiteten Student Health Service, dessen zahlenmäßiger Riesenumfang die große Diskrepanz zwischen der diagnostischen Klarheit darüber, daß es sich in der Mehrzahl der Fälle um Identitätskrisen handelt, und der Einsicht in die Gefahr iatrogener Schäden einerseits und der zum Nachteil einer fundamentaleren Bahandlung offenbar praktizierten Bevorzugung einer medikamentösen oder sehr direktiven Soforthilfe andererseits erklärbar macht. C. P. McAree, Burlington, USA, wählt in einer Untersuchung über die Ökologie von Colleges und Universitäten und die Psychotherapie von Studenten einen Standort außerhalb des Bereichs individueller Psychotherapie und definiert seine Rolle als die des Kommentators eines sozialen Prozesses, dargestellt vor allem am Beispiel einer Situationsanalyse der Unruhe auf dem Campus von Berkeley 1964/65, die er u. a. als Folge von Inkonsistenzen administrativer Strategien sieht — eine Ambiguität, die er selbst aber dann teilt, wenn er Formen studentischen Protests hartnäckig unter