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Der Autor gibt einen Überblick über die wichtigsten Ansätze zu einer Theorie der Gruppentherapie. Zunächst wird — in Anlehnung an Hofstätter — die „Gruppendynamik“ von der Gruppentherapie abgehoben, dann das Bionsche Konzept der Arbeitsgruppe und der regredierten Gruppe skizziert. Als mögliche Interpretationsrahmen für die therapeutische Arbeit mit Gruppen werden vorgestellt: die Gruppe a) als Abbild der Familie; b) als metapsychologisches Modell („Gruppenanalyse“); c) als soziales Feld für Wachstum und Krisen der Persönlichkeit (nach Erikson); d) die Gruppe als kommunikationssteigerndes Medium, deren spezifische Leistung die Herstellung einer Ich-Integrität der Gruppe ist.