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Die Entdeckung einiger Jugendbriefe Freuds aus der Zeit, als er sich für das Studium der Naturwissenschaften entschied, gibt weiteren Aufschluß über die Entwicklung seiner Kreativität. Die Briefe an Emil Fluß bestätigen, daß Freuds Adoleszenz relativ ruhig verlief; charakteristisch ist seine Fähigkeit, sich mit bedeutenden Menschen zu identifizieren und von ihnen zu lernen. Freuds einzigartiger psychologischer Scharfblick tritt bereits hervor, erstaunlicherweise auch alle Elemente seines späteren reifen Stils. Die Autoren heben hervor, daß Menschen, die berufen sind, Großes zu vollbringen, zur Entfaltung ihrer Begabung in der Adoleszenzphase ideale Vorbilder benötigen.