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Übersicht: Stierlin plädiert dafür, das Konzept der „inneren Objekte“, mit dem vor allem M. Klein und Fairbairn produktiv gearbeitet haben, im Rahmen der Freudschen Strukturtheorie beizubehalten, ohne die Einseitigkeiten und Revisionen dieser Autoren zu übernehmen. Er unterscheidet drei wesentliche Funktionen der „inneren Objekte“: die „referierende“ (wobei die inneren Objekte in der Art einer Kartei der Einordnung neuer Wahrnehmungen dienen), die „gyroskopische“ (die für die Fähigkeit entscheidend ist, neue Objektbeziehungen einzugehen und zu stabilisieren) und die „autonomiefördernde“ Funktion, die die Dialektik zwischen inneren und äußeren Objekten, ohne die sich menschliche Beziehungen nicht entfalten können, erst ermöglicht.