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Es handelt sich um eine Sammlung von gehaltvollen Artikeln zu theoretischen und klinisch-technischen Problemen der Psychoanalyse, die aus Anlaß des 70. Geburtstages Dr. Jeanne Lampl-de Groots veranstaltet wurde. Einige der Beiträge, so der von P. C. Kuiper: „Übertragung und Gegenübertragung vom metapsychologischen Standpunkt“ und R. le Coultre: „Die Ichspaltung als zentrale Neuroseerscheinung“, wurden in extenso in der Psyche veröffentlicht (Psyche 23, 95—120 bzw. 24, 405—422); die Abhandlung von A. Mitscherlich: „Das soziale und das persönliche Ich“ ist außerdem in der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 18 , 21-36 erschienen.
Weitere relevante Beiträge wurden von Simon Weil (New York) besprochen1; wir übernehmen diese Rezension in deutscher Übersetzung. (D. Red.)
Im Rahmen einer Diskussion des Aufsatzes von Samuel A. Guttman während des 24. Intern. Psychoanalytischen Kongresses in Amsterdam unterstrich Heinz Hartmann die Bedeutung der Begriffsbildung. Er unterscheidet die historische, d. h. lebensgeschichtliche Forschungsarbeit in der Analyse von der Formulierung von Gesetzmäßigkeiten wie in den Naturwissenschaften. Als Beispiel dafür führt er Freuds Spekulation über einen Lebens- und Todestrieb an, der ja nur als Hypothese und nicht als klinischer Befund gelten kann. In Guttmans Abhandlungen bildet Freuds dreigeteilte Persönlichkeitsstruktur Ich, Es, Über-Ich einen Teil dessen, was er, Guttman, als Struktur betrachtet. Hartmann erweitert den Begriff um gewisse Ich-Aspekte wie die Automatismen. Nach Hartmann sollte die von Guttman angeschnittene Frage, ob die