You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Übersicht: Dräger skizziert die Geschichte des Berliner Instituts (und der DPG) in den Jahren der nationalsozialistischen Diktatur: die anfänglichen Versuche, „zu retten, was zu retten ist“, und die schließliche Auflösung von Institut und Verlag (im ) sowie die Eingliederung der verbliebenen Psychoanalytiker in das von M. H. Göring geleitete „Deutsche Institut für psychologische Forschung und Psychotherapie“, das von den Machthabern toleriert wurde. Anhand weniger Textbeispiele (von Rittmeister, Kemper und Boehm) wird gezeigt, daß psychoanalytische Gedanken nur getarnt, in einer „Sklavensprache“ geäußert werden konnten, da Freuds Name und Sprache verpönt waren. Abschließend wird kurz auf die Nachkriegsentwicklung der Psychoanalyse in Berlin und Westdeutschland eingegangen.