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Übersicht: Durch Einsetzen der Sucht als Zwischenglied zwischen Neurose und Perversion gewinnt Sachs Aufschluß über deren Entstehung. Die Psychoanalyse bestimmt die Neurose als Negativ der Perversion. Das als ichfremd erlebte Symptom repräsentiert beim Neurotiker den verdrängten Partialtrieb. Im Falle der Perversion wird die aus dem Untergang des Ödipuskomplexes resultierende Kindheitsamnesie zugunsten einer dem führenden Partialtrieb entsprechenden Wunschphantasie partiell durchbrochen. Das Ich ist wegen der Stärke des Partialtriebs zu einem Kompromiß gezwungen. Die bewußtseinsfähig gebliebene Phantasie, an die die Lust des Perversen gebunden ist, entspricht einer Deckerinnerung. Sie verdeckt dem Ich die ödipalen Wünsche, die um jeden Preis in der Verdrängung gehalten werden müssen.