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Übersicht: Hartmann erörtert in dieser Arbeit, die hier zum ersten Mal in einer deutschen Übersetzung erscheint, die zunächst von den Sozialwissenschaften (V. Pareto, M. Weber) ausgebildete Unterscheidung des „rationalen“ und des „irrationalen“ Handelns im Hinblick auf ihre Brauchbarkeit und mögliche Bedeutung im Rahmen der psychoanalytischen (Ich-) Theorie, vor allem im Zusammenhang mit den drei Funktionszentren des psychischen Apparats, mit der „organisierenden“ Funktion des Ichs und der „Anpassung“. Sein Resultat ist, daß die einfache Dichotomie der beiden Handlungstypen sich im Kontext psychoanalytischer Theorie nicht aufrechterhalten läßt. Weder das auf Realitätsanpassung gerichtete, noch das an Selbsterhaltung orientierte Handeln kann schlicht als „rational“ charakterisiert werden. Die Selbsterhaltung der Menschen beruht auf der Interaktion rationaler und irrationaler Ich-Funktionen.