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Mitscherlich zeigt — im Anschluß an kritische Argumente Otto Fenichels —, daß theoretische Erklärungen sozialer Phänomene (etwa des Krieges), die von den in arbeitsteiliger Spezialisierung entstandenen humanwissenschaftlichen Disziplinen ungeprüft mit Ausschließlichkeitsanspruch vorgetragen werden, allzuleicht zu Pseudoerklärungen werden, gleichviel, ob es sich um psychoanalytische oder soziologische handelt. Er plädiert daher für eine problembezogene interdisziplinäre Kooperation von Psychoanalytikern und Soziologen.