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In der Einleitung werden die Gründe dargelegt, die für die Erstellung einer solchen Enzyklopädie sprechen. Es sind Unklarheiten innerhalb der psychoanalytischen Terminologie, hervorgerufen durch die frühen, recht vagen Definitionen; die Übernahme von Fachausdrücken und Begriffen aus anderen Wissenschaften oder aus der Umgangssprache, wohl abgewandelt, aber nie richtig definiert; Übersetzungsschwierigkeiten durch Beiträge aus vielen verschiedenen Sprachen; schließlich die dynamische Entwicklung der Begriffe selbst. Die Herausgeber erwarteten mit Recht gewisse weitere Schwierigkeiten. So mußte die Sammlung zwangsläufig unvollständig und die Auswahl von Fachausdrücken und Interpretationen anfechtbar sein. Deshalb verdienen Eideiberg und seine Mitherausgeber Anerkennung für die mühsame Arbeit und den Mut, das Unternehmen durchzustehen. Man kann nur hoffen, daß sie auf die unvermeidliche Kritik vorbereitet sind.
Das Projekt, das durch Zuschüsse des National Institute of Mental Health und der A. L. H. Foundation unterstützt wurde, erforderte mehr als sechs Jahre bis zu seiner Fertigstellung. Das Resultat ist ein schön gebundenes Buch in großem Druck, zweispaltig, das angenehm zu lesen ist. Der englische Stil ist besser als allgemein üblich, und das Buch ist sorgfältig ediert. Es besteht aus.
643 Stichwörtern, von denen viele klinisch illustriert sind. Auf verwandte Begriffe wird jeweils hingewiesen, und jedem Thema ist eine Auswahl von Literaturhinweisen beigefügt. Die Bibliographie vereinigt insgesamt 1500 Literaturhinweise. Leider ist sie nur bis einschließlich 1963 durchgeführt worden. Ein sorgfältiges Sachregister enthält nicht nur die Themen und Untertitel der Stichwörter, sondern auch die im Text und in den Hinweisen erwähnten Autoren.
Die Kritik des Rezensenten einer Enzyklopädie bleibt notwendigerweise impressionistisch. Sie muß sich eher auf allgemeine Erwartungen als auf Definitionen und spezielle Interpretationen beziehen, wenn diese auch als Beispiele von Mängeln