You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Die Herausgeber sind unkompliziert und souverän genug, ihre eigene Leistung auf die Stellung des Themas zu beschränken, um welches sich dann sechs Autoren zu bemühen haben, nicht ohne zum Abschluß als Zugabe noch dankenswerterweise gleich die Rezension (Overview) zu liefern, in der die Zensuren verteilt werden. Sie sind in einer starken Position, derjenigen des Department of Psychology of the University of Iowa: “The Department of Psychology of Iowa has traditionally been identified with theory construction and theory testing. Whatever theoretical notions have been advanced have always had to meet the empirical test. We asked the contributors to this symposium to examine the theoretical biases from which they operate in the psychotherapy situation, and to explicate for us how their theory leads to specific behaviors of the patient to change” (S. VI).
Der erste Beitrag stammt von Joseph Wolpe, der auf knappem Raum einen Abriß seiner verhaltenstherapeutischen Praxis liefert und dabei das thematische Problem in der Weise sieht und behandelet, daß er auf Ergebnisse der tierpsychologischen Experimentalforschung als die Maßgaben seines Vorgehens verweist. Ähnlich verfahren Thomas G. Stampfl und Donald J. Levis in ihrem gemeinsamen Beitrag über die von ersterem entwickelte Implosive Theory, wenn sie sich für diese auf das experimentelle Phänomen der Extinktion als das Prinzip ihrer Praxis berufen, verbunden allerdings mit einem “dynamischen”, der Psychoanalyse zugewiesenen Prinzips demjenigen des primärprozeßhaften Denkens. Die Therapie besteht in dieser Kombination darin, daß der Patient auf Anweisung des Therapeuten sich mit geschlossenen Augen nacheinander bestimmtes traumatische Situationen vorstellt; da den Phantasieprodukten kein reinforcement folgt, fällt nach dieser Theorie die Fehlanpassung in sich zusammen. Die abgewogenste methodische Reflexion weist der — ob seiner Überschau und Diktion lesenswerte — Beitrag von Hans H. Strupp auf, der in diesem Band die Psychoa