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So abenteuerlich, wie der Untertitel vorgibt, ist der Bericht nicht — es fehlen Schiffbruch, Verlust der Gefährten, Begegnung mit den Schatten, und Kirke und Nausikaa sind ebenfalls kaum in ihren epischen Rollen wiederzufinden, es sei denn, der Autor denkt bei der medizinischen Nachbardisziplin an die erstere und bei. social work an die letztere. Vielmehr handelt es sich, weniger episch als summarisch, um eine Art Dokumentation des praktisch-pragmatisehen Lebenswerks eines Mannes, der zu den maßgeblichen Vertretern der klinischen Psychologie in den Vereinigten Staaten gehört und vor allem in jenen Jahren gehörte, als diese sich dort in einem während und nach dem Zweiten Weltkrieg durch die Veterans Administration und den Public Health Service geförderten Boom zu einer profession, d. h. zu einem praktischen Beruf mit allen Zeichen eines Standes, entwickelte. Des Autors Maßgaben — gesammelt in der Form von Aufsätzen, Kommentaren, Diskussionsbeiträgen und eingegangen vor allem in den Ausbildungsentwurf des Committee on Training in Clinical Psychology (dessen Chairman er war) der APA aus dem Jahr 1947 — machen den größeren Teil des Bandes aus: Entwürfe zum Berufsbild, Vorschläge zur Aufgabenstellung und Aufgabenteilung (im Hinblick auf die benachbarten Professionen) und vor allem Normierung der Ausbildung, wobei sein besonderes Anliegen die verbindliche Einführung eines internship-Jahres für die angehenden klinischen Psychologen und allgemein die glückliche Verbindung akademischer Theorie (die er in der Enge des Behaviorismus und physikalistischen Experimentalismus befangen sieht) und klinischer Praxis (als deren Gefahr er den Verlust der Methode und damit der Theorie betrachtet) ist. Kurzum, die zusammengetragenen acta des Autors dokumentieren den Prozeß der Institutionalisierung eines Berufs, die Geschichte von Komitees und Programmen, von berufspolitischen Appellen und Realisationen, von der Sorge und Bemühung um Kriterien und Standards für Ausbildung und berufliche