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Skinner ist ein Vertreter der behavioristischen Lernpsychologie. Das von Pawlow begründete klassische Konditionleren (bedingter Reflex) wurde von ihm zum “operanten Konditionieren” weiterentwickelt. Darunter ist — grosso modo — zu-verstehen: die Förderung eines bestimmten Verhaltens durch positive Verstärkung (reinforcement) und die Löschung (extinction) eines Verhaltens durch negative Verstärkung. Diese theoretische Entwicklung und die Ergebnisse der zahlreichen Experimente machten die praktische Anwendung der Lernpsychologie (vor allem auf den Gebieten der Pädagogik — hier vor allem der Didaktik- und der Psychotherapie) — zur Verhaltensveränderung (behavior modification) erst möglich. Das riesige Angebot an. Lernprogrammen, Lehrmaschinen, Sprachlabors und ähnlichem in der Ausstellung “Didakta”, die jedes Jahr in Basel stattfindet, zeigt die zunehmende Ausbreitung der praktischen Ergebnisse der Skinnerschen Forschung.
In dem vorliegenden Buch liefert der Autor einen utopischen Roman über die Anwendung der lerntheoretischen Ergebnisse. Er nennt diese Utopie in der neuen Ausgabe “Futurum Zwei” — so auch der Name der Übersetzung; der