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Bandura, sein Koautor und der häufig zitierte Rogers sind die Vertreter einer jüngeren amerikanischen Richtung in der Psychologie, der Theorie des “Sozialen Lernens”. Diese Psychologen sind mit der praktischen Anwendung der bedeutendsten Schule des Behaviorlsmus, der “Theorie der Lernvorgänge”, nicht mehr ganz einverstanden. Sie kritisieren — vor allem im Vorwort und im ersten Kapitel des vorliegenden Buches — die Übertragung der im Tierexperiment und in reinen Laborversuchen erworbenen Ergebnisse auf die Lebenssituation des Menschen. Das Soziale Lernen wird demgegenüber als eine Methode angesehen, die einerseits wissenschaftlich gut überprüfbar und kontrollierbar und andererseits gut auf das Verhalten der Persönlichkeit in dyadischen und mehrpersonalen Gruppensituationen anwendbar ist. Werden doch die Forschungsergebnisse der neuen Richtung zwar auch in Experimenten, jedoch in solchen, die eine große Ähnlichkeit mit echten Lebenssituationen haben, erzielt.
Das Buch stellt mithin die Anwendung der “Theorie des Sozialen Lernens und deren Ergebnisse” auf die Entwicklung der Persönlichkeit, im engeren Sinne also die Entwicklungspsychologie, die Klinische Psychologie und die Sozialpsychologie, dar. Diese werden in fünf Kapiteln abgehandelt, deren Bezeichnung etwas frei übersetzt die folgende ist: 1. Die sozial-behavioristische