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Schon der Titel zeigt die von der Autorin bewußt angeastrebte Beschränkung auf die Experimentalsituation; sie findet einen Brückenschlag zu klinischen oder pädagogischen Bereichen verfrüht, da sie es zunächst für notwendig hält, “das Problem selbst mit den in ihm enthaltenen Begriffen und Relationen einer Analyse zu unterziehen” (S. 14). Dieses Problem wird durch die Frage der relativen Effizienz von Belohnung und Bestrafung gestellt: “Überall dort, wo Verhalten auf motivationalem Weg beeinflußt werden soll, steht man vor der Tatsache, daß es dazu prinzipiell zwei Möglichkeiten gibt: die, erwünschte Verhaltensweisen bzw. die Vermeidung unerwünschter Verhaltensweisen zu belohnen und die, unerwünschte bzw. die Vermeidung erwünschter Verhaltensweisen zu bestrafen” (S. 14).
Die Autorin fragt nach dem Beitrag der Lernpsychologie zu dieser Fragestellung und stellt fest, daß die Masse der Experimente im Rahmen der theoretischen Überlegungen von Thorndike, Hull und Skinner durchgeführt wurden. Diese Überlegungen lauten grob zusammengefaßt im “empirischen Gesetz des Effekts”: “Die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer bestimmten Handlung nimmt im allgemeinen im Anschluß an eine Belohnung dieser Handlung zu; sie nimmt im allgemeinen im Anschluß an eine Bestrafung dieser Handlung ab” (S.13).
Die Autorin stellt nun die schwerwiegenden Fragen, was Belohnungen und Bestrafungen