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In deutscher Sprache liegen vier Monographien vor, deren Autoren sich mit der Handlungstheorie von Talcott Parsons als ganzer auseinandersetzen Sie befragen die Handlungstheorie über ihren wissenschaftslogischen Status, ihre Tradition, Geltung und das Selbst(miß)verständnis des Autors1, oder sie weisen der Handlungstheorie eine Schlüsselstellung in “einer Soziologie der Ordnung”2 bzw. im Verhältnis von “Psychoanalyse und Soziologie”3 zu. Die gedrängte zeltliche Aufeinanderfolge der Veröffentlichung dieser Arbeiten sollte es erlauben, auf ein intensives Interesse an der Handlungstheorie gerade in der deutschen Soziologie zu schließen, kann sich diese doch auf eine Tradition im Entwerfen komplexer Gesellschaftstheorien berufen. Auf dem deutschen Büchermarkt werden bisher aber nur zwei Bücher von Parsons angeboten und dazu nicht die Totalität der Theorie anvisierende, systemtheoretische Arbeiten wie die General Theory oder das Social System. Vielmehr ist Parsons lediglich durch zwei Aufsatzsammlungen mit breit gestreuten Themen vornehmlich der “angewandten” Handlungstheorie vertreten. Diese Lesebücher bergen die Gefahr in sich, den Zugang zum Gesamtentwurf der Handlungstheorie zu verstellen. Denn in ihnen ist einerseits die Handlungstheorie nur noch durch vereinzelte Kategorienschemata präsent. Andererseits müssen die meisten unter Parsons' Einzelstudien ohnehin als Versuche aufgefaßt werden, an der Vielfalt der empirischen