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Unter dem Eindruck von Halbstarkenkrawallen ist dieses Buch entstanden, das die Situation in England beschreibt, als um 1960 die Teddy-Boys verschwanden und die Mods und die Rockers die Szene zu beherrschen begannen. Die kleinen Banden der Teddy-Boys wurden von aggressiven Jugendlichen gebildet, die sich meist mit Gelegenheitsarbeiten das nötige Geld verdienten und die ihre Individualität durch einen spätmittelalterlich anmutenden Kleidungsstil und eine hochfrisierte Technik in der Ausstattung ihrer Motorräder zum Ausdruck brachten.
Der Begriff jugendliche Delinquenz trifft diese Erscheinungen nur unzureichend. Die Erweiterung dieses Begriffs auf das Verhalten der Teddy-Boys und gleichzeitig auf das anderer sozial auffälliger jugendlicher Subgruppen, wie es im politisch artikulierten Protest von Studenten und anderen Bildungsabhängigen sich darstellt, ist eine schulterklopfende Freundlichkeit zugunsten der Rocker und Teddy-Boys, berücksichtigt aber nicht die zu vermutenden Unterschiede in der Reife der Ich-Funktionen und der Überich-Bildung der jugendlichen Persönlichkeiten.