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Die besondere wie traditionelle Stärke der französischen Geschichtswissenschaft ist es, Geschichte jenseits von Personen und deren Aktionen vorzüglich als Zivilisatlonsgeschichte zu betrachten, unter Einbeziehung sozialer, ökonomischer und technologischer Faktorenzusammenhänge. Der vorliegende Band ist ein Beispiel dafür. Er entstand im Zentrum dieser Tradition, an der École Pratique des Hautes Études (Sorbonne) bzw. deren Abteilung Sciences Économiques et Sociales als Ausfluß eines Projekts des Centre de Recherches Comparées sur les Sociétés Anciennes — wobei diese Angaben eine Form der Institutionalisierung von (nicht ausdrücklich so benannter) Friedensforschung signalisieren, die offenbar, gemessen wenigstens an den vorliegenden Erträgnissen der theoretischen Arbeit, nicht ganz fruchtlos ist.
Zu dem Band haben 17 Autoren beigetragen. Ihr gemeinsamer Rahmen der vergleichenden Zivilisationsforschung war hinreichend weit gesteckt — für die Enquête über den Krieg waren oder sind die Gesellschaften des vorkaiserlichen