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Übersicht: Eine vier Jahre dauernde, vorbereitende therapeutische Behandlung war erforderlich, um einem Mädchen im Latenzalter zur Entwicklung altersadäquater Ichleistungen zu verhelfen, die eine eigentliche Psychoanalyse (im 5. und 6. Behandlungsjahr) erst möglich machten. Anlaß, das Kind in psychotherapeutische Behandlung zu bringen, waren seine Angst vor Ärzten, die eine Behandlung auch in dringenden Fällen unmöglich machte, provokativ-exhibitionistisches Verhalten gegenüber Männern sowie Lernstörungen. Der Bericht ist nicht vollständig; lediglich bestimmte Problembereiche und Behandlungsepisoden werden genauer dargestellt. Nach zweieinhalbjähriger Therapie wurde die Mutter des Mädchens psychotisch. Nach vier Jahren war das Kind zu Hause symptomfrei und in der Schule eine interessierte, überdurchschnittliche Schülerin.