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Dieser Band enthält die Beiträge und Diskussionen des Braunschweiger Symposions im Frühjahr 1966. Da es den Organisatoren aus technischen Gründen opportun erschien, elementare Verständigungsschwierigkeiten, wie etwa eine unterschiedliche Sprach- und Wissenschaftsauffassung, bei den Beteiligten zu vermeiden, ergibt sich ein Ausmaß an grundsätzlicher Übereinstimmung, wie es zwar in der Population der akademischen Psychologen zu erwarten ist, aber für jeden stärker psychoanalytisch, soziologisch oder pädagogisch orientierten Leser als zu eingleisig erscheinen mag. Es erweist sich als ein Symposion von Psychologen mit den Vorzügen wissenschaftlicher Genauigkeit, aber auch mit den Nachteilen einer gewissen Betriebsblindheit, die die schöpferische Produktivität ein wenig benachteiligt.
Erziehungspraktiken und Erziehungsvorstellungen, instrumentell verstanden, werden für den Band vorläufig unter der Bezeichnung “Erziehungsstil” zusammengefaßt. Es ist sicher richtig, wenn man hier von einem theoretischen Konstrukt, dessen Konsistenz und empirische Fundierung allerdings noch zu wünschen übrig läßt, spricht. Bei der großen Menge empirischer Untersuchungen, auf die sich die einzelnen Beiträge mit ausführlichen Literaturverzeichnissen stützen, die zum überwiegenden Teil mit univarianten oder bivarianten Methoden arbeiten, wird man der multivarianten Struktur des Sachverhaltes nur unzureichend