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Zacharias entwirft ein Schema der psychischen Entwicklung, in dem sieben aufeinanderfolgenden Phasen der Libidoorganisation und Objektbeziehung sieben spezifische Kompromißformen entsprechen. Drei als “heteronom” charakterisierte, phasenspezifische Kompromißbildungen auf der oralen, analen und phallischen Stufe korrespondieren spiegelbildlich drei eher “autonom” zu nennende Kompromißformen auf den Entwicklungsstufen der Latenz, der Pubertät und der entfalteten Genitalität. Der Umschlag von der heteronomen zur autonomen Kompromißform erfolgt in der ödipalen Phase, die durch die identifikatorische Kompromißform charakterisiert wird. Von der ödipalen Phase an implizieren die “autonomen” Kompromisse in steigendem Maße Opfer.